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evodion Newsletter - Ausgabe 1 2006

Inhalt





SOA - evodion zeigt einen pragmatischen Einstieg in serviceorientierte Architekturen auf

Kaum ein Thema wird derzeit in der IT-Fachwelt so intensiv und wie es sich für einen Hype gehört auch kontrovers diskutiert wie Serviceorientierte Architekturen. Aber wer profitiert von dieser Strategie - und entsteht dabei nicht sofort Megaprojekte?

Die gute Nachricht ist, dass sich SOA in kleinen Projekten beginnend evolutionär einführen und weiterentwickeln lässt. Dabei verbindet SOA eine mittel- und langfristige Strategie zur Flexibilisierung und Konsolidierung der Anwendungslandschaft mit kurzfristig abrufbarem Nutzen für konkrete, fachlich getriebene Projekte. SOA ist keine Frage der Größe, im Gegenteil - es überwiegen bei einer evolutionären Einführung von SOA die Chancen im Vergleich zu einer Big Bang Strategie.

Ein Beispiel aus der Praxis: Der SPIEGEL hat mit Hilfe der evodion sein Archivsystem zu einer Service-orientierten Anwendung umgebaut und Flexibilität und Stabilität gewonnen. Mit SOA kann der SPIEGEL nun sicherstellen, dass der erheblich längere Lebenszyklus seines Archivsystems durch Kapselung geschützt ist und gleichzeitig die darauf aufbauenden, neuen Clientanwendungen flexibel auf die neuen Anforderungen ausgerichtet werden können. Erst in den nachfolgenden Schritten hat der SPIEGEL begonnen, durch die neu gewonnene Flexibilität und Standardisierung der Schnittstellen neue oder geänderte Geschäftsprozesse abzubilden, indem er die so entstandenen Services kombiniert und in einem anderen Kontext zur Verfügung stellt.

Waren die Ansätze der letzten Jahre wie OO und EAI eher technisch getrieben, kommt SOA mit dem Anspruch, die Prozesse und Geschäftsabläufe in den Mittelpunkt zu rücken. Hier besteht eine große Chance, die Kluft zwischen der IT und den Fachbereichen zu schließen. SOA schafft eine Sprache, die es ermöglicht, betriebswirtschaftliche Abteilungen und IT-Abteilungen miteinander kommunizieren zu lassen. Die gemeinsame Sprache ist der Geschäftsprozess. Fehlentwicklungen, Reibungsverluste und Grabenkriege, in den meisten Fällen nicht identifizierte Kostensenken, lassen sich minimieren. Bei der von evodion entwickelten Strategie, kommt es darauf an, sowohl in Bezug auf die notwendigen Infrastrukturkomponenten als auch den organisatorischen Maßnahmen die Basis zu schaffen und nicht die Beteiligten zu überfordern. Gemeinsam muss die Anwendungslandschaft, die strategischen Ziele und somit die resultierenden Geschäftsprozesse aus fachlicher Sicht analysiert und die weiteren Maßnahmen abgeleitet werden. Es kommt darauf an, einen kleinen, überschaubaren Prozess zu identifizieren, der gleichzeitig aber durch seine SOA-konforme Abbildung einen schnellen, sichtbaren Nutzen bringt.

Ein weiterer Aspekt betrifft die dramatisch zunehmende Komplexität der Anwendungslandschaften und der IT. Die Produktzyklen verkürzen sich, der Markt ändert sich rasant, der Kostendruck steigt, die Anforderungen an die Mitarbeiter nehmen permanent zu. Die Beherrschbarkeit der Systeme und die Reduktion der Komplexität werden zunehmend essenziell. SOA kann helfen, die Komplexität abzubauen. Fachliche Aspekte rücken in den Vordergrund, technische Details werden verborgen. Aus fachlicher Sicht existieren durch die Services fachliche Prozesse und nicht mehr die Anwendungen. Technisch lassen sich Anwendungskomponenten durch Web Services kapseln. Dadurch können monolithische Strukturen aufgebrochen und sensible Kernanwendungen geschützt werden. Z.B. lassen sich somit neue Clients entwickeln ohne den Betrieb zu gefährden, da eine vollständige Entkopplung zwischen Clients und Kernapplikation besteht.

Ein weiterer Trend im Zusammenhang mit SOA zeichnet sich deutlich ab. Mit steigender Akzeptanz und Verbreitung von SOA werden sich die Hersteller von Standardsoftware dem Druck des Marktes beugen müssen und ihre Produkte nach fachlichen Kriterien mit geeigneten Service-Schnittstellen ausstatten. Der Kunde kann dann individuell nach seinen Maßgaben fachliche Komponenten dieses Produktes nutzen ohne die Anwendung als Ganzes zu etablieren.

evodion veranstaltet zu diesem Thema am 21. September 2006 einen 2. Roundtable in Hamburg. Die Überschrift lautet: Kosten sparen, Prozesse optimieren, Risiken vermeiden - Funktioniert das wirklich? Oder ist SOA nicht eher ein schwer beherrschbares "Megaprojekt"? Diese und andere Fragen wollen wir beantworten. Diskutieren Sie mit unseren Referenten und informieren Sie sich über pragmatische Ansätze und aktuelle Projekte.

Lesen Sie hier die Agenda des 2. Roundtables und melden Sie sich über unser Online-Formular für den nächsten Roundtable am 21. September 2006 an.

evodion realisiert das neue Internetportal der Creditreform

Wie aus einer zentralen Site über 80 individuelle Websites der lokalen Vereine Creditreform abgebildet werden können, war die große Herausforderung des erfolgreich abgeschlossenen Projektes.

Im November 2005 ist unter www.creditreform.de die neue Portal-Website der Creditreform online gegangen, die die vielfältigen Angebote der regionalen Creditreform Vereine abbildet und dabei komplexe Informationen und Dienstleistungen bietet. Durch die individuelle Informationsvermittlung, die zum Teil auch interaktiv geschieht, steigert die Creditreform die Kundenorientierung und Transaktionsrate. Die Umsätze, die das neue Internetportal der Creditreform beschert, sind schon jetzt erheblich.

Über die Creditreform:
Die Organisation Creditreform wurde 1879 in Mainz gegründet, um ihre Mitglieder vor "schädlichem Credit geben" zu schützen und so Forderungsausfälle zu vermeiden. Mit insgesamt 130 Geschäftsstellen in ganz Deutschland und ca. 165.000 Creditreform Mitgliedern in Deutschland und Europa ist die Creditreform Marktführer. Creditreform versteht sich als moderner Full-Service Anbieter entlang der Prozesskette im integrierten Kunden- und Risikomanagement. Neben der klassischen Übermittlung von Wirtschaftsinformationen bietet die Creditreform ihren Mitgliedern auch sämtliche Dienstleistungen rund um das Liquiditäts-, Forderungs- und Kreditrisikomanagement



Ausgangslage
Die Vielfalt der Vereine hatte zu einem Wildwuchs bei den lokalen Internetauftritten der Vereine geführt. Zudem waren die Inhalte zunehmend inkonsistent oder veraltet. Ein wichtiges Ziel des neuen Internetportals bestand darin, eine einheitliche Corporate Identity zu gewährleisten und dabei gleichzeitig dem gesamten Leistungsspektrum der Creditreform gerecht zu werden. Trotz der über 80 Ausprägungen der Webpräsenz der Vereine, sollte eine einheitliche redaktionelle Bearbeitungsmöglichkeit für die Produkte und Leistungen geschaffen werden, die allen Creditreform Vereinen gemeinsam sind. Konzipiert und realisiert wurde der neue gemeinsame Auftritt der Creditreform von der evodion. "Die evodion hat trotz komplexer Funktionalität eine Lösung realisiert hat, die einfach zu pflegen und von uns selbst flexibel anzupassen ist. So wird das Creditreform Portal auch in Zukunft immer eine zuverlässige Dienstleistungsplattform und Informationsquelle sein." - so Michael Arnold, der Projektleiter der Creditreform.

Auf die Navigation kommt es an.
In Verbindung mit einer automatisierten Online-Beratung erschließt sich dem Creditreform Mitglied jetzt das komplette Produktportfolio. Die verbesserte Navigation war ein wichtiger Punkt bei der Neugestaltung des Auftritts. Die Besucher des Portals werden per virtuellem Routenplaner durch die Produktzweige des vielfältigen Angebots und Informationsquellen gelotst. So erhält das Mitglied jetzt schon vo rweg Informationen, die für die Produktentscheidung wichtig sind und findet zu genau dem Angebot, das seinem Bedarf entspricht.

Realisiert wurde das Portal mit dem Content Management System Livelink WCM von Open Text. Über ein klares Berechtigungskonzept sind die Redakteure des Verbandes der Vereine Creditreform sowie die lokalen Redakteure der Vereine und die entsprechenden Instanzen für die Qualitätssicherung eingebunden. Um das umfangreiche Portal und dessen Nutzen beim Kunden zu optimieren, hat evodion das Webcontrolling System eTracker integriert. eTracker erlaubt eine genaue Analyse der Seitenstatistik, der Einstiegsseiten, Abrufzahlen der Dokumente im Downloadbereich und Klickpfade. Die Statistiken können auch auf die Ebene der Vereine projiziert und den lokalen Vereinen zur Verfügung gestellt werden.

Für Creditreform ist die von evodion realisierten Lösung ein voller Erfolg: "Das Feedback ist durchweg positiv und das bestätigt natürlich unser Konzept für das neue Portal. Innerhalb weniger Monate eine einheitliche und zugleich redaktionell flexible Portallösung zu entwickeln und umzusetzen war eine große Herausforderung. Die evodion hat das ausgesprochen professionell bewältigt", meint Projektleiter Arnold.

Lesen Sie dazu auch unseren Projektbericht


evodion Kunden sind zufriedene Kunden

Im November 2005 wurden unsere Kunden von der MÖLLER ! HORCHER Public relations GmbH befragt, warum sie sich für eine Zusammenarbeit mit evodion entschieden haben - und warum sie uns treu bleiben.

Mit großer Spannung warteten wir auf das Ergebnis. Und es war besser als gut: darüber freuen wir uns! Sehr stolz sind wir in diesem Zusammenhang auf die Tatsache, dass 92 % der Befragten mit der Gesamtleistung der evodion voll zufrieden sind. 87% unserer Kunden sind von der Beratungsleistung und sogar 100% vom Service und Support der evodion begeistert. Deshalb ist es für uns eine Herausforderung, unsere Kunden auch weiterhin von den Stärken der evodion zu überzeugen. Auffallend ist der positive Eindruck unserer Kunden in Bezug auf die Mitarbeiterkompetenz. Aber auch die Eigenschaften "Kostentreue" und "sehr hohe Qualität der Technischen Lösungen " wurden uns bescheinigt. Dank der positiven Resonanz vieler Kunden sehen wir uns darin bestärkt, den richtigen Weg gewählt zu haben.

Lesen sie hier, was unsere Kunden sagen

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