| Högerdamm 41 20097 Hamburg |
Telefon: Telefax: E-Mail: |
+49-40-2714340-0 +49-40-2714340-99 info@evodion.de |
![]() |
![]() |
||
SOA lightImmer mehr Unternehmen haben die Vorteile einer Service Orientierten Architektur (SOA) für ihre IT und ihr Geschäft erkannt und wollen die Prinzipien des SOA-Ansatzes nicht als Selbstzweck sondern pragmatisch und risikominimiert umsetzen. Dabei gewinnen die Architekturen und Produkte aus dem OpenSource-Umfeld eine zunehmende Relevanz.Service Orientierte Architektur ist eine Idee, keine Technik. Vereinfacht gesagt bildet SOA ein breit angelegtes Rahmenwerk, worin sich Softwareservices erstellen, verwalten und kombinieren lassen. Das große Ziel ist eine an Geschäftsprozessen ausgerichtete Software-Infrastruktur, die schnell auf veränderte Anforderungen reagieren kann, Services in verschiedenen Kontexten einsetzbar macht und somit Redundanzen abbauen hilft und Wiederverwendung praktiziert. Speziell für den Mittelstand stellt sich jedoch die Frage nach der Vorgehensweise. Die in vielen Publikationen beschriebenen Szenarien überfordern nach Ansicht der evodion die Möglichkeiten vieler Adressaten. Die Megaprojekte mit einem globalen, puristischen SOA Ansatz bergen in vielerlei Hinsicht große Gefahren. evodion empfiehlt eine pragmatische Umsetzung und nennt dieses Vorgehen SOA light. Die Idee einer SOA ist keine aktuelle Erfindung, die mit der Etablierung von Web Services entstanden ist. Das SOA-Konzept ist bereits in den 90er Jahren entstanden. Seitdem wurde dieser Ansatz weiter ausgearbeitet und verfeinert. Warum also jetzt der Hype? Die Versprechen in den vergangenen Trends wurden nur unzureichend eingelöst. Wiederverwendung, Kostensenkung, kürzere Entwicklungszeiten, einfache Integration in die vorhandene IT-Landschaft durch Standardschnittstellen mit vermeintlich hoher Flexibilität - das alles sollte auch schon durch Objektorientierung und Enterpriese Application Integration (EAI) möglich sein. Die Fachleute sind sich einig, dass die genannten Ziele mit SOA erreichbar sind. Kernelement einer SOA ist der Service (Dienst). Dieser Begriff ist ausdrücklich kein IT-Begriff, sondern beschreibt den generellen Ansatz, wie technische und hochkomplexe IT-Details von den fachlichen Aspekten ferngehalten werden können. Genau das ist der Gedanke, durch den sich SOA von seinen "Vorgängern" differenziert. Hier ergeben sich die Chancen für eine bessere Kommunikation zwischen Fachbereich und IT-Abteilung. Eine Integration der Fachabteilung bei der Modellierung und Umsetzung der Geschäftsprozesse durch IT-basierte Dienste führt zu besseren Anwendungen und höherer Softwarequalität. Es gibt noch weitere Gründe, SOA im Unternehmen einzuführen. Die aktuelle Situation in der Anwendungsentwicklung und im Betrieb von Anwendungen ist geprägt durch monolithische, siloartige Systeme. Probleme, die mehrfach in unterschiedlichen Unternehmenseinheiten gleichartig oder sehr ähnlich auftreten, wurden mehrfach, oft redundant gelöst und ebenso weiterentwickelt und gewartet. Es entstehen so zum Teil schwer beherrschbare Projekte und Lösungen mit langen Entwicklungszyklen und damit verbunden auch unterschiedlichen Architekturparadigmen. Das führt in eine Situation, in der beträchtliche Investitionen für die Wartung, Pflege und den Betrieb der historisch gewachsenen Systeme gebunden werden. Analysen gehen von mittlerweile bis zu 70% des IT-Budgets aus, von dem ein erheblicher Teil besser genutzt werden könnte. Mit den technischen Möglichkeiten von SOA lassen sich Anwendungen mit Standardschnittstellen kapseln und somit auch in verschiedenen Kontexten und heterogenen Umgebungen nutzen. Redundanzen können vermieden werden - gleichzeitig wird die Komplexität reduziert. Lesen Sie zu diesem Thema auch die evodion Whitepaper "SOA - ein pragmatischer Einstieg" und "SOA - Vorgehen an einem Projektbeispiel". |
||
|
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung der evodion Information Technologies GmbH. | ||||||||