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Glossar

Will man sich wirklich verstehen, muss man eine Sprache sprechen.

Deshalb haben wir die - aus unserer Sicht - wichtigsten Begriffe kurz definiert und in einem Glossar übersichtlich zusammengestellt.


  • ABAP

    Advanced Business Application Programming: Programmiersprache für SAP R/3.
  • Abfragesprache

    Eine Abfragesprache (query language) ist eine textbasierte Sprache, um alle Funktionen eines DBMS anzusprechen.

    Die Abfragesprache ist eine Schnittstelle zwischen dem Applikationsprogrammierer oder Endbenutzer und dem DBMS. Sie dient zur Datenmanipulation, Datendefinition und zur Administration einer Datenbank. Ein typischer Vertreter ist SQL.
  • Abstrakte Klasse

    Eine abstrakte Klasse ist eine Klasse, die selbst keine Instanzen besitzt. Sie definiert das gemeinsame, allgemeine Verhalten einer Gruppe von Objekten. Erst ihre Unterklassen , die weitere Spezialisierungen vornehmen, besitzen Instanzen.
  • Abwärtskompatibel

    Bei einem neu eingeführten Standard sollten Geräte mit dem vorherigen Standard im Umfeld des neuen Standards immer noch funktionieren. Ist das der Fall spricht man von Abwärtskompatibilität. Dies gilt analog auch für Software.

    Beispiel:
    Im SCSI-Bereich funktioniert ein Gerät des SCSI-1-Standard auch an einem Hostadapter mit modernerem Ultra-SCSI-Standard. Zu beachten ist dabei allerdings, daß die Leistungsdaten des SCSI-1-Gerätes dadurch nicht verbessert werden.
  • ActiveX Control

    ActiveX-Controls beziehungsweise ActiveX -Steuerelemente sind kleine Zusatzmodule, die Sie in eigene Anwendungen einbinden können. Die Technik dieses Modulkonzepts hat Microsoft als ActiveX standardisiert.

    Ein solches ActiveX-Control ist beispielsweise das Kalendersteuerelement aus MS-Access, welches Anwendungen ohne Programmieraufwand um Kalenderfunktionen erweitert.
  • Add In

    Mit Add In bezeichnet man meist eine Sammlung von zusätzlichen Funktionen oder Optionen, die in das Programm integriert werden. Die Programme werden dadurch in ihrem Leistungsumfang verstärkt und erhalten zusätzliche meist neue Eigenschaften.
  • Agile Softwareentwicklung

    Agile Softwareentwicklung versucht mit geringem bürokratischen Aufwand und wenigen Regeln auszukommen.
  • Ajax

    Ajax ist die Abkürzung für Asynchronous Javascript and XML. Webseiten, die die Ajax-Technologie benutzen, müssen nicht bei jeder Anfrage komplett neu übertragen werden. Stattdessen können nach Bedarf einzelne Teile der Webseite nachgeladen werden, wodurch sich interaktive Desktop-ähnliche Anwendungen realisieren lassen.
  • Analyse

    Mit Analyse wird die Beschreibung eines Systems aus dem Blickwinkel des Anwendungsbereichs bezeichnet. Man definiert, was realisiert werden soll.
  • ANSI-Code

    ANSI-Code ist ein genormter Satz aus 256 Zeichen (Buchstaben, Ziffern, Interpunktionszeichen und Sonderzeichen). Jedem der 256 darstellbaren Zeichen ist eine Zahl zwischen 0 und 255 zugewiesen.

    Der ANSI-Code wird von Windows und Windows-Programmen zur Zeichendarstellung verwendet. Nicht-Windows-Programme verwenden zur Zeichendarstellung dagegen meist den ASCII-Zeichensatz. Die Belegung des ANSI- und des ASCII-Zeichensatzes ist für die Zeichen mit den Nummern 32 bis 127 identisch und enthält das lateinische Alphabet sowie Satz- und Währungszeichen. In den Werten 128 bis 255 finden sich etliche Sonderzeichen wie deutsche Umlaute, französische Akzentzeichen oder das spanische N.
  • Apache

    Apache ist ein häufig verwendeter Web-Server.
  • API

    Eine Schnittstelle, die dem Programmierer Funktionen der Hardware, des Betriebssystems, eines Frameworks oder einer Standardbibliothek zugänglich macht.
  • Applet

    Ein in Java geschriebenes Programm, das in eine HTML -Seite integriert ist. Es funktioniert unabhängig von dem Betriebssystem, auf dem es ausgeführt wird.

    Ein Applet kann zum Beispiel verwendet werden, um Text in einem bestimmten Bereich abzurollen, um Animationen anzuzeigen oder auch um ganze Benutzeroberflächen zu implementieren.
  • Application Server

    Die wesentlichen Eigenschaften des Application Server sind die Integration und die Bereitstellung von Entwicklungs- und Programmierumgebungen, einer Laufzeitumgebung unter Berücksichtigung der gängigen Standards und die Unterstützung der bestehenden Anwendungen sowie die besondere Fokussierung auf die Internettechnologien. Application Server werden als Produkte angeboten und stellen Container für Komponenten, die die Business Logik enthalten zur Verfügung.

    Beispiele:
    BEA Weblogic Server, IBM Websphere, JBoss
  • ASCII

    ASCII wurde 1968 mit der Absicht entwickelt, Datenübertragung zwischen divergierenden Hardware- und Software-Systemen zu standardisieren.

    Das Codierungsschema ordnet jedem Zeichen aus dem standardisierten Zeichensatz eine Zahl zu. Zur Codierung werden 7 oder 8 Bit (erweiterter ASCII) verwendet, wodurch bis zu 256 Zeichen (Buchstaben, Ziffern, Satzzeichen, Steuerzeichen und andere Symbole) darstellbar sind. Die ersten 32 Zeichen sind für Steuerzeichen reserviert. Ein erweiterter ASCII-Code ist ein Satz von Zeichen, der den ASCII- Werten zwischen dezimal 128 und 255 (hexadezimal: 80hex bis FFhex) zugeordnet ist. Er kommt z.B. in UNIX (nicht in Windows, dort wird ANSI-Code oder Unicode benutzt) zum Einsatz. Die Zuordnung spezifischer Zeichen zu den erweiterten ASCII-Codes variieren zwischen Computern, Programmen, Schriften und grafischen Zeichensätzen. Mit den 128 zusätzlichen Zeichen des erweiterten ASCII-Satzes lassen sich zum Beispiel Akzentbuchstaben, grafische Zeichen und spezielle Symbole darstellen.
  • ASP.NET

    ASP.NET (Active Server Pages .NET) ist eine Technologie von Web-Anwendungen auf Basis des .NET-Frameworks
  • Attachment

    Eine an eine E-Mail angehängte Datei.
  • Aufwärtskompatibel

    Eigenschaft von Soft- oder Hardware, Daten verarbeiten zu können, die mit einer neueren Version des Produkts erarbeitet wurden. Dafür brauchen aber keine besonderen Einstellungen und Anpassungen vorgenommen werden.
  • Authentisierung

    Die Authentisierung ist eine Sicherheitsüberprüfung, bei der ein Benutzer ein geschlossenes System nur mit einem Benutzernamen und einem Passwort oder einer digitalen Signatur betreten kann, die vom Sicherheitssystem erkannt werden.
  • Automation

    Von Automation spricht man, wenn ein COM-Objekt einer bestimmten Anwendung seine Fähigkeiten auch anderen Anwendungen zur Verfügung stellt. Anwendungen, die so ihre Objekte, Methoden, Eigenschaften und Ereignisse zur Verfügung stellen, werden Automation Server genannt.
  • B2A

    Business-to-Administration umfasst alle Prozesse und Beziehungen zwischen Unternehmen und öffentlichen Institutionen. Im Internet werden bereits Features wie Akteneinsicht, Formularbereitstellung und -abgabe von einigen Kommunen angeboten.
  • B2B

    Business-to-Business steht für die Beziehungen und Geschäfte zwischen Unternehmen, die nicht Endverbraucher betreffen. Dazu zählen zum Beispiel Groß- und Zwischenhandel, Lieferung von Halbzeugen und der Zahlungsverkehr zwischen kommerziellen Partnern.
  • B2C

    Business-to-Consumer fasst als Rubrik den Handel von Unternehmen mit Endverbrauchern zusammen. Online werden vor allem Auktionen, Kaufhäuser und Internet-Shops für Endkunden angeboten.
  • Backbone

    Mehrere zusammengeschaltete, weltumspannende Hochgeschwindigkeitsleitungen innerhalb des Internet. Jeder Internet-Provider ist direkt oder indirekt zumindest an einen Backbone angeschlossen.
  • Back End

    Als Back-End wird die Daten liefernde Seite einer Client/Server-Anwendung bezeichnet. In der Regel handelt es sich dabei um einen Datenbank-Server oder ein Dateizugriffssystem.
  • Backup

    Die Datensicherung ist ein Kopiervorgang, bei dem einzelne Dateien, Verzeichnisse oder ganze Festplatten auf einen anderen Datenträger als Sicherungskopie gespeichert werden. Die Sicherungskopie dient bei Datenverlust zur Wiederherstellung des alten Zustandes. Es werden entweder die kompletten Dateien gespeichert (Full Backup) oder nur die Dateien, die sich seit der letzten Sicherung geändert haben (Incremental/Differential Backup).
  • Bandbreite

    Sie gibt an, welche Datenmenge (pro Sekunde) maximal über einen bestimmten Datenweg transportiert werden kann. Sie ist bei Netzwerken von der Netzwerkkarte und vom verwendeten Übertragungsmedium abhängig.
  • BAPI

    BAPI (Business Application Programming Interfaces) ist eine Programmierschnittstelle zu SAP R/3, mit deren Hilfe die Integration betriebswirtschaftlicher Anwendungen beispielsweise über das Internet möglich wird. Dabei können Systeme gekoppelt werden, auch wenn sie auf unterschiedlichen Technologien beruhen.
  • Barcode

    Ein gedruckter, horizontaler Streifen mit vertikalen Balken (bar) von unterschiedlicher Breite, die jeweils für Zahlen stehen. Barcodes werden eingesetzt, um in Industrie und Handel Produkte und Teile zu kennzeichnen, zu erkennen und in Verbindung mit einem Betriebsdaten Erfassungs System (BDE) den Teile-Aufenthaltsort zu registrieren. Barcodes werden mit Barcodereadern (Scanner) gelesen.
  • Batch

    Automatische Abarbeitung von System Kommandos und Programmen ohne Benutzerinteraktion, meist als Hintergrundprozess.
  • Batch-Job

    Ein Batch-Job ist ein Programm, das auf einem Computer ohne weitere Benutzerinteraktion ausgeführt wird. Ein Batch-Job kann beispielsweise Druck-Aufträge abarbeiten oder bestimmte Bearbeitungsschritte auf Listen von Text- oder Bild-Dateien ausführen.

    Bei allen gängigen Betriebssystemen kann man wiederkehrende Kommandofolgen in Batch-Dateien zusammenfassen und zu bestimmten Zeiten automatisiert ausführen lassen. Bei einigen Systemen spricht man davon, dass Batchprozesse im Hintergrund durchgeführt werden und interaktive Anwendungen im Vordergrund ablaufen.

    Im Zusammenhang mit Geschäftsprozessen wird die Batch-Verarbeitung auch als Dunkelverarbeitung bezeichnet.

    Der Begriff der Batch-Verarbeitung stammt aus der Zeit, in der Großrechner noch über Lochkarten gesteuert wurden. Eine Folge von Anweisungen ergab damals ein Stapel (engl. batch) Lochkarten.
  • Beta Version

    So wird eine bereits lauffähige, aber noch nicht für den Produktionsbetrieb freigegebene Version einer Hard- oder Software bezeichnet. In der Software-Entwicklung liegt hier die letzte Chance (oft mit Hilfe der späteren Anwender), ein Produkt nochmals gründlich zu testen, um beispielsweise versteckte Fehler zu finden.
  • BPE

    Unter Business Process Engineering versteht man die Analyse von Prozessen in einem Unternehmen oder einer Organisation und die anschliessend Erstellung eines Prozessmodells, aus dem ein Konzept zur Umsetzung in eine IT-gestütze Lösung erarbeitet werden kann. Das Endergebnis ist eine je nach verfügbaren technischen Voraussetzungen, Machbarkeit und Skills sowie finanziellen Rahmenbedingungen eine Softwarelösung zur vollständigen oder teilweisen Automatisierung der Prozesse.
  • Browser

    Ein Browser ist eine Software, welche die Navigation im World Wide Web ermöglicht und Webseiten darstellt.
  • Business Intelligence (BI)

    Zusammenfassung von Methoden und Softwarelösungen zur Auswertung und Analyse operativer Informationen und zur Unterstützung des Entscheidungsmanagements in Unternehmen.
  • C#

    Objektorientierte Programmiersprache die aus C++ abgeleitet wurde.
  • Cache

    Zwischenspeicher auf der Festplatte eines Computers oder eines externen Rechners. Mit ihm kann die Zugriffsgeschwindigkeit zwischen den einzelnen Speichermedien beschleunigt werden.

    Der Cache-Speicher wird beispielsweise für die Zwischenspeicherung von Webseiten genutzt. Ist einmal eine Web-Seite in einem Cache-Speicher geladen, so lässt sie sich bei jedem erneuten Aufruf sehr viel schneller laden.
  • Cascading Style Sheets (CSS)

    Mit CSS wird die Darstellung (Farben, Layout, Schrifteigenschaften) eines Dokuments von seiner Struktur (dem Inhalt) getrennt.
  • Certification Authority (CA)

    Zertifizierungsinstanz, im deutschsprachigen Raum oft auch als Trust Center bezeichnet.

    Trust Center übernehmen die Rolle der elektronischen Notare, indem sie überprüfen ob ein öffentlicher Schlüssel und eine Person mit eindeutigem Namen tatsächlich zusammengehören. Bei positivem Ausgang der Überprüfung wird ein elektronisches Schlüsselzertifikat erzeugt, das für die verläßliche Zuordnung zwischen dem öffentlichen Schlüssel und dem Besitzer bürgt. Dieses Zertifikat (einer zugelassenen Zertifizierungsinstanz) ist Bestandteil einer gesetzeskonformen digitalen Signatur.
  • CGI

    CGI ist ein Standard um Programme auf einem Web-Server zu starten. Es gibt keine Vorschrift in welcher Programmiersprache CGI-Programme geschrieben werden müssen. Die Verwaltung der Daten auf einem öffentlichen Web-Server erfolgt mit einem FTP -Programm. Die kompilierten Programme müssen immer im Binär-Modus übertragen werden, wobei die Kompilierung für das Betriebssystem des Server-Rechners erfolgt sein muss. Zu den Verzeichnissen gibt es immer einen tatsächlichen Verzeichnispfad und einen virtuellen Verzeichnisnamen unter dem das Verzeichnis vom Requestor angesprochen wird. Das CGI-Programm arbeitet mit tatsächlichen Verzeichnisangaben. Alle Informationen werden in einer definierten Art und Weise weitergeleitet (CGI-Standard). Das CGI-Programm erlaubt dem WWW-Browser , über einen Web-Server, Programme auszuführen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Programme im WWW bereitzustellen, die von HTML -Dateien aus aufgerufen werden können, und selbst HTML-Code erzeugen und an einen WWW-Browser senden können. Die CGI-Programme liegen auf einem Server-Rechner im Internet und verarbeiten bei Aufruf bestimmte Daten. Die Verarbeitung geschieht auf dem Server-Rechner. Die CGI-Programme können auf Server-Rechnern Daten speichern. Bei Abruf kann das CGI-Programm bestimmte Daten auslesen und daraus HTML-Code generieren. Das Ergebnis wird dann an den WWW-Browser des Anwenders geschickt und kann individuelle Daten in HTML-Form anzeigen.
  • Client

    Als Client bezeichnet man Computer und Softwareprogramme, die mit einem Server verbunden sind. Typisch bei dieser Verbindung ist, dass der Server dem Client bestimmte Dienstleistungen, z.B. Datenrecherche, bereitstellt. Fast alle Dienste im Internet, Intranet oder Extranet basieren auf der Client-Server-Technologie.
  • Cloud Computing

    Cloud Computing umschreibt den Ansatz, abstrahierte IT-Infrastrukturen dynamisch an den Bedarf angepasst über ein Netzwerk zur Verfügung zu stellen und Ressourcen gemeinsam zu nutzen.
  • Clustering

    Die Clustering-Technologie erlaubt die Verbindung von mehreren Servern (Rechnern) in einer IT-Umgebung, um Ressourcen effizienter nutzen zu können und Systemausfallzeiten zu reduzieren oder ganz zu vermeiden. Durch den Verbund mehrerer Server wird die Verfügbarkeit erhöht, da bei Störungen an einem System die Applikationen automatisch von einem anderen Server übernommen werden.
  • COM (Component Object Model)

    Microsofts objektbasierendes Programmiermodell für Windows zur sprachunabhängigen Kommunikation zwischen einzelnen binären Programmodulen. Diese Technologie bildet die Grundlage für OLE Automations-Objekte. COM definiert und implementiert Mechanismen, über die Softwarekomponenten untereinander als eigenständige Objekte auftreten können.
  • Compiler

    Ein Übersetzungsprogramm, dass einen eingegebenen symbolischen Code in maschinenlesbare und von einem Prozessor zusammen mit dem Betriebssystem ausführbare Form bringt.
  • Content

    Content (engl. = Inhalt)

    Allgemein alle Informationen (Texte, Bilder, Musik, Filme usw.) auf die der Nutzer in einem Internetangebot zugreifen kann.
  • Content Management System (CMS)

    Softwaresystem für das Pflegen von Webinhalten.
  • Content Provider

    Content Provider sind Internet -Dienstleister, die für Internet-Angebote und Online-Magazine spezifische Inhalte vertreiben. Diese Dienste werden branchen- und unternehmensspezifisch vor allem für Nachrichten und Berichte genutzt. Content Provider bieten automatisierte Features, die auf Websites integriert werden können.
  • Cookies

    Cookies sind Informationen, die von einem Webserver an einen Webbrowser geschickt werden und von diesem auf der Festplatte des Nutzers gespeichert werden. Diese Informationen werden durch den Browser bei einem erneuten Aufruf an den Server zurückgeschickt, der sich früherer Aktionen auf dieser Seite erinnert und entsprechend die Darstellungsform ändern kann. Die Nutzer profitieren davon, indem ihnen beim nächsten Besuch maßgeschneiderte Angebote gemacht werden können, die ihrem letzten Besuch entsprechen.

    Um den Datenschutz zu gewährleisten, können Cookies eines Anbieters nicht von einem anderen gelesen werden können. Darüber hinaus können die Nutzer die Verwendung von Cookies verbieten.
  • CORBA (Common Object Request Broker Architecture)

    Standard der Object Management Group (OMG), der die Kommunikation zwischen Objekten und den Zugriff auf entfernte Objekte ermöglicht. CORBA ist damit eine wichtige Basis-Technologie zur Erstellung verteilter Anwendungen in heterogenen Umgebungen.
  • CRC

    Prüfsumme, die bei der Datenübertragung auftretende Fehler korrigieren bzw. feststellen hilft.
  • CRM

    Customer Relationsship Management ist der Sammelbegriff für die Gestaltung und Verbesserung der Kommunikation zwischen Unternehmen und Endverbrauchern. Besonders bei automatisierter und standardisierter Kommunikation im e-Commerce und e-Business sind CRM-Prozesse wichtig.
  • CSV

    Ein Format zum Austausch von Daten.
  • Data Cube

    Physisch gespeicherter oder virtueller Datenwürfel (auch Hypercube genannt) zur Unterstützung der mehrdimensionalen Analyse. Diese erfaßt die Daten mehrdimensional und wertet sie mit Hilfe eines Würfels oder Balkengrafik visuell aus.
  • Data Dictionary

    Das Data Dictionary ist ein zentraler Speicherort, der alle Informationen einer Datenbank oder optional der dazugehörigen Anwendungen speichert und verwaltet. Dazu gehören Angaben über Tabellen, Trigger, Constraints, Relationen und Indizes. Das Data Dictionary sorgt also für Ordnung und Einhaltung von Programmierregeln.
  • Data Mart

    Daten, deren Informationen auf Abteilungsanforderungen zugeschnitten sind. Data Marts stellen jeweils einen Ausschnitt des Data-Warehouse für eine spezielle Anwendergruppe dar.
  • Data Mining

    Data Mining gewinnt im Marketingbereich zunehmend an Bedeutung. Anhand der Interpretation von Nutzerprofilen (Alter, Geschlecht, Adresse, Beruf, Freizeitbeschäftigungen, Zahl und Art der erworbenen Produkte und Dienstleistungen, Surfgewohnheiten usw.) lassen sich äusserst wirksame Werbestrategien entwickeln und Marktsegmente bestimmen (siehe auch Targeting).
  • Data Warehousing

    Darunter wird ein System zur Informationsgewinnung verstanden, bei dem Betriebsdaten aus verschiedenen Systemen, Datenbanken, Archiven und sonstigen Quellen in einer zusätzlichen Informationsdatenbank zusammengefasst werden.
  • Datenmodell

    Ein Datenmodell (Data Model) ist die generalisierte, benutzerdefinierte Darstellung von Daten, die die reale Welt - z.B. in einem GIS -System - abbilden. Das Datenmodell bezieht sich dabei immer auf einen Ausschnitt der realen Welt, der für alle Einheiten einer Organisation wichtig ist. Je genauer die reale Welt erfaßt und im Datenmodell modelliert wird, um so leichter ist es, entsprechende Regeln zur Wahrung der Datenintegrität zu definieren. Ein Datenmodell enthält die Beschreibung der Daten über Dinge der realen Welt sowie deren Beziehungen untereinander. Ein einmal erfaßtes Datenmodell wird mit Hilfe der DDL in das Data Dictionary bzw. den Katalog einer Datenbank eingebracht.
  • Datenwürfel

    Multidimensionale Extrakte aus Datenbanken , die verschiedene Sichten (Views) auf Informationszusammenhänge ermöglichen. Entweder werden Datenwürfel bei der Anwendung dynamisch aus einer Datenbank erzeugt und temporär gespeichert, oder sie entstehen mittels einer Datenbank?Routine und werden dann für den wiederholten Gebrauch in einem festen Speicher abgelegt. Datenwürfel sind die Grundlage für OLAP .
  • DBMS

    Database Management System. Verwaltungssystem für Datenbanken.
  • DCOM (Distributed Component Object Model)

    Erweiterung von COM für die verteilte Datenverarbeitung. Mit DCOM ist es möglich, COM-Objekte auf einem entfernten Rechner auszuführen. Die Schichten einer Anwendung lassen sich damit auf verschiedene Rechner verteilen, die Kommunikation zwischen den Teilen einer Anwendung erfolgt über DCOM.
  • Defragmentierung

    Defragmentierung ist ein Optimierungs-Vorgang, der Daten ordnet und so den Zugriff beschleunigt.
  • DENIC

    Deutsches Network Information Center an der Universität Karlsruhe. Das DENIC betreibt den Primary Nameserver, den wichtigsten Server in Deutschland, der Informationen über alle Top-Level-Domains in Deutschland verwaltet.
  • DHCP

    Mit dem Dynamic Host Configuration Protocol konfiguriert man IP-Adressen und damit zusammenhängende Informationen dynamisch. Statt einer statischen (festen) IP-Adresse erhalten DHCP-Clients ihre IP-Adresse von einem zentralen DHCP-Server.
  • Digitale Signatur

    Eine elektrische Unterschrift bestätigt sowohl den Inhalt einer Nachricht als auch die Identität des Benutzers. Solange eine sichere Hash-Funktion verwendet wird, gibt es keine Möglichkeit, eine Unterschrift von einem Dokument auf ein anderes zu übertragen oder das Dokument zu verändern.
  • Direct Marketing (DM)

    Direktmarketing umfasst alle marktgerichteten Aktivitäten, die sich der direkten Kommunikation und/oder des Direktvertriebes bzw. des Versandhandels bedienen, um Zielgruppen in persönlicher Einzelansprache gezielt zu erreichen.
  • Directory Service

    Ein Directory Service dient der Verwaltung von Informationen zu Netzwerkressourcen wie Rechnern und Druckern. Die Ressourcen bekommen eindeutige Namen und können hierarchisch angeordnet werden. Außerdem kann er auch Informationen über die Benutzer des Netzwerkes enthalten, die z.B. für eine Zugangs- und Rechteverwaltung benutzt werden.
  • DMS

    Dokumentenmanagementsysteme dienen der Verwaltung elektronischer Dokumente.
  • DNS

    Der Domain Name Service setzt die Rechner-Namen (etwa evodion.de) in die zugehörige IP-Adressen um.

    Das Domain Name System ist ein hierarchisches System zur Verwaltung von Host-Namen und IP-Adressen. Damit spezifiziert ein Anwender ein entferntes System anhand seines Namens und nicht über seine IP-Adresse, da Namen leichter zu merken sind. Beachten Sie: Der Begriff Domäne hat bei DNS nichts mit einer Windows-NT-Domäne zu tun.
  • DNS Server

    Jeder Rechner im Internet verfügt über eine eindeutige alphanumerische IP-Adresse . Damit sich der Internet-User nicht die Nummer merken muss, sind vielen IP-Adressen numerischen Bezeichnungen zugeordnet. Ein DNS-Server enthält eine Datenbank all dieser Zuordnungen und wird automatisch bei der Eingabe einer Klartext-Adresse nach der dazu passenden IP-Adresse gefragt.
  • DSL

    Eine domänenspezifische Sprache (DSL) ist eine formale Sprache, die speziell für ein bestimmtes Problemfeld entworfen und implementiert wird.
  • Eclipse

    Eclipse ist ein Framework, das inzwischen als freie Entwicklungsumgebung (IDE) genutzt wird.
  • ECM

    Ein Konzept zur übergreifenden Verwaltung von Dokumenten und Inhalten in Unternehmen
  • EDIFACT

    Hierbei handelt es sich um einen internationalen Standard für den elektronischen Austausch kommerzieller Daten. Übliche Geschäftsvorgänge (z. B. Bestellungen, Rechnungen, Lieferscheine, Zollerklärungen, Zahlungsaufträge usw.) werden mittels einer eigenen Softwarelösung abgewickelt, die von allen beteiligten Firmen problemlos genutzt werden kann.
  • EJB (Enterprise Java Bean)

    Komponententechnologie für Server, spezifiziert die einheitliche Programmierung von entfernten Komponenten. EJBs sind Klassen, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen müssen und mittels Enterprise Java Beans-Servern Dienste an entfernte Clients zur Verfügung stellen können. Darunter fallen z.B. Abspeicherung, Netzwerkkommunikation und das Binden der Komponenten an einen Namensdienst, das Abarbeiten von Transaktionen . Entsprechend der Spezifikation entwickelte EJBs können mit verschiedenen Applikationsservern zusammenarbeiten.
  • E-Mail

    Elektronische Post, die sehr schnell und weltweit über das Internet oder andere Computernetze verschickt werden kann. Das Versenden von e-Mails ist eine der Hauptnutzungen des Internet.
  • Ereignisgesteuerte Prozessketten (EPK)

    Methode zur graphischen Beschreibung (komplexer) Prozesse. Konstrukte sind Ereignisse, Funktionen und logischen Operatoren (Und/Oder). Desweiteren ist die Abbildung von Datenflussbeziehungen (Input/Output) und der organisatorischen Zuständigkeiten möglich.
  • ER / ERM

    Das Entity-Relationship-Modell basiert auf einer formalen Sprache zur Beschreibung von Konzepten (statischen Strukturen) der Anwendungswelt. Es dient zumeist als Grundlage des Datenbankentwurfs.
  • ERP

    Enterprise Resource Planning (Planung unternehmensinterner Resourcen) ist der Begriff für die netzgestützte Planung und Herstellung der Lieferfähigkeit eines Unternehmens. Für die gesamte Produktionskette werden die notwendigen Kapazitäten, Zeiten, Kosten und Aufwandsdaten erhoben, um Aufträge und Angebote zu bearbeiten und die Abwicklung sicherzustellen
  • Extranet

    Extranets basieren auf der Internettechnologie, sind aber im Gegenteil zum World Wide Web nur für einen klar definierten Nutzerkreis zugelassen und stellen somit ein ortsunabhängiges Netz für einzelne Firmen und Organisationen dar.
  • Fat Client

    Teile der Business Logik, Datenprüfung und/oder die Konsistenzhaltung aller Vorgänge in einem Client/Server-System, liegen auf dem Client - der Server wird entsprechend entlastet. Nachteile ergeben sich durch hohe Redundanz zwischen Client und Server und hohen Administrations- und Integritätssicherungsaufwand. Die Alternative zum Fat Client ist der Thin Client.
  • Firewall

    Eine Firewall ist im Allgemeinen ein Konzept zur Netzwerksicherung an der Grenze zwischen zwei Kommunikationsnetzen, über das jede Kommunikation zwischen den beiden Netzen geführt werden muss. Firewalls werden vielfach eingesetzt, um lokale Netzwerke gegen unerlaubten Zugriff aus dem Internet zu schützen.
  • Framework

    Ein Framework stellt eine Sammlung wiederverwendbarer Entwurfsentscheidungen (Design Patterns) einer Domäne dar, die in Form von Klassen und einer Beschreibung der Komposition dieser Klassen bzw. deren Instanzen repräsentiert werden. Sie liefert semantische und strukturelle Vorgaben zur Softwareentwicklung für eine bestimmte Domäne.
  • Geocoding

    Ein Verfahren bei dem ein indirekter Raumbezug in Geographischen Informationssystemen (GIS) zum Beispiel durch Angaben wie Staat, Postleitzahl, Strasse und Hausnummer für ein Haus hergestellt wird, aus denen bei bekanntem Zuordnungsschema ein direkter Raumbezug abgeleitet werden kann.
  • Geografische Informationssysteme (GIS)

    Komplexe Programme zur Visualisierung und Analyse von Daten mit räumlichen Bezug in digitalen Landkarten.
  • Geschäftsmodell (GPM)

    Modell, das eine Folge von Funktionen/Aktivitäten abbildet. In graphischer Form besteht es aus Funktionen, Ereignissen und Konstrukten, die die Verzweigung oder das Zusammenführen von einzelnen Teilprozessen oder Funktionen abbilden.
  • Geschäftsprozess (GP)

    Ein Geschäftsprozess ist eine wiederkehrende Abfolge von Aktivitäten zur Erlangung einer Dienstleistung oder eines Produktes. Er ist zielgerichtet und steht in einem direkten Zusammenhang mit der marktgerichteten Leistungserstellung eines Unternehmens und dessen strategischen Zielen.
  • GIF

    Ein komprimiertes Dateiformat für Bilder und Grafiken.
  • Groupware

    Mehrere Benutzer einer Arbeitsgruppe teilen sich Informationen und haben nur auf die Daten Zugriff, die sie auch brauchen. Seit Beginn der 90er Jahre hat Groupware mit dem Vorreiter Lotus Notes vor allem in großen Unternehmen Erfolg. Ob E-Mail, Datenbank oder Projektmanagement - alle Anwender arbeiten mit den gleichen Daten unter einer einheitlichen Oberfläche, der Datenaustausch findet transparent statt.
  • GUI

    Die grafische Bedieneroberfläche, also die Möglichkeit mittels Tastatur oder Maus eine Anwendung zu bedienen.
  • Hibernate

    Ein Persistenz-Framework, das es ermöglicht, den Zustand eines Objekts in einer relationalen Datenbank zu speichern und aus entsprechenden Datensätzen wiederum Objekte zu erzeugen. Dies bezeichnet man auch als Objektrelationes Mapping (ORM).
  • Host

    Ein Host ist ein Rechner in einem Netzwerk. Dies kann sowohl ein Server als auch ein Client sein.
  • HTML

    HTML ist die Seitenbeschreibungssprache des World Wide Web. Sie definiert und referenziert die logischen Komponenten innerhalb eines Dokumentes, wie Überschriften, Bilder, aber auch Links oder Videos. Ein Browser verarbeitet diese Befehle und zeigt die Ergebnisse in Form einer Webseite auf dem Bildschirm an.
  • Interface

    Ein Interface bezeichnet eine Übergangs- oder Verbindungsstelle zwischen Computerkomponenten oder Programmkomponenten, über das der Austausch von Daten und/oder der Aufruf von Kommandos erfolgt.
  • ISP

    Abkürzung für Internet Service Provider. Es handelt sich dabei um Firmen oder Institutionen, die Teilnetze des Internets betreiben. Ein ISP verkauft als Dienstleister die Anbindungen an das Internet. Er sorgt für den reibungslosen Betrieb seines Teilnetzes und dessen Kommunikation mit den anderen Teilnetzen des Internet. Dabei koppeln sich kleinere ISP meist an leistungsfähige Netze größerer ISP. Das Internet besteht also letztlich aus den verschiedenen Netzen der einzelnen ISP.
  • ITSEC

    Die Information Technique System Evaluation Criteria wurden 1991 veröffentlicht und sind ein Kriterienkatalog zur Beurteilung und Zertifizierung der Sicherheit von informationstechnischen Systemen im europäischen Bereich. Die Weiterentwicklung der ITSEC und Vereinheitlichung mit diversen nationalen Kriterienkatalogen sind die Common Criteria.
  • JAAS

    Der Java Authentication and Authorization Service (JAAS) ist ein Java-Paket, das Diensten die Authentifizierung und Zugangskontrolle ermöglicht.

    Dabei wird eine Java-Version des Pluggable Authentication Module Frameworks (PAM) implementiert, das die Integration von unterschiedlichen Authentifizierungstechniken zulässt.
  • JAR

    Dienen zum Archivieren und Komprimieren von Dateien, ähnlich den Zip-Archiven unter Windows und den Tar-Archiven unter Unix. JAR können betriebssystemunabhängig in Java benutzt werden. Primäres Einsatzgebiet ist das Versenden und Downloaden von Dateien, insbesondere von Java-Programmen.
  • Java

    Java ist eine plattform-unabhängige Programmiersprache, bei der Programme nicht für jedes Betriebssystem neu geschrieben werden müssen.
  • Java Bean

    Das Komponentenmodell von Sun auf Basis von Java. Java Beans stellen eine Mischung aus Konventionen, Schnittstellen, Klassen und Mechanismen dar und sind, genau wie Java selbst, plattformunabhängig.
  • Javascript

    Scriptsprache, mit deren Hilfe einer Webseite spezielle Funktionen und Merkmale hinzugefügt werden können. Javascript-Code wird als Teil eines HTML-Dokumentes ins Web eingefügt und wird im Browser clientseitig ausgeführt. Javascript ist relativ einfach zu programmieren und muss nicht kompiliert werden.
  • Java Server Pages

    Sun-Technologie zur Erstellung dynamischer Web-Seiten als Bestandteil der Java 2 Enterprise Edition (JEE).
  • Java Virtual Machine (JVM)

    Stellt die Laufzeitumgebung für Java zur Verfügung. Sie interpretiert den Java Bytecode und arbeitet spezifisch für die basierende Plattform.
  • JBoss

    JBoss ist ein freier EJB - Applikationsserver. Dieses Produkt der JBoss-Group ist vollständig in Java realisiert.

    Der JEE-Server JBoss ist eine erfolgreiche, kostenlose Open Source Alternative zu den kommerziellen Applicationservern.
  • JCA

    Java Connector Architecture:

    JCA bietet ein Framework für die Anbindung von verbindungsorientierten Ressourcen (u.a. Datenbanken) im Applikationsserver. Sie stellt somit eine Spezifikation für die Einbindung von Ressourcenadaptern als Plugins für die Kommunikation mit existierenden Systemen dar.
  • JCP

    Java Community Process: Methode für die Entwicklung von Java-Spezifikationen, Referenzimplementierungen und Kompatibilitäts-Testreihen.
  • JDBC (Java Database Connectivity)

    Plattformübergreifendes Modell zum Datenbankzugriff von Java-Programmen; Bestandteil des JDK. Mittels JDBC können Datenbanken über SQL -Befehle angesprochen bzw. abgefragt werden. JDBC ist als Klassenbibliothek implementiert. Es werden Klassen für den Datenbankzugriff angeboten, die jedoch nur als Interfaces existieren. Datenbankanbieter müssen Treiber bereitstellen, die diese Interfaces implementieren.
  • JDK

    Java Development Kit:

    JDK ist eine Entwicklungsumgebung von Sun Microsystems für die Programmiersprache Java und beinhaltet u.a. Compiler, Debugger und Appletviewer.
  • JDO

    Java Data Objects:

    Die Java Data Objects Architektur definiert ein Standard-API für den transparenten Datenzugriff zur Sicherung der Persistenz von Java-Objekten. JDO unterstützt das Konzept der transparenten Persistenz und verbirgt alle Implementierungsdetails in untergeordneten Schichten. Die Anwendungen können somit unterschiedliche Datenspeicher (Dateisystem, Relationale Datenbank, OO-Datenbank) benutzen, um die Objekte persistent zu machen.
  • JEE

    Java 2 Platform Enterprise Edition ist ein Komponentenmodell für die Entwicklung und den Einsatz von Unternehmensanwendungen, das auf offenen Standards basiert und standardisierte Technologien wie JDBC, JNDI, JCA, JSP und EJP bereitstellt. Der Zugriff auf kritische Dienste wie Transaktionsmanagement, Sicherheitsdienste und Persistenz sind dabei impliziert, was die Anwendungsentwicklung wesentlich erleichtert.
  • JFC (Java Foundation Classes)

    Dienen der Grafikerzeugung unter Java. Sie bestehen aus den Swing -Komponenten zur Entwicklung grafischer Userinterfaces und dem Java 2D API. Gehören zu den Standardbibliotheken des aktuellen JDK.
  • JINI (Java intelligent network infrastructure)

    Sun-Software, welche die Kommunikation zwischen Geräten und Diensten via Netzwerk ermöglicht. Jini übernimmt Einrichtung und Administration von Geräten und Diensten sowie deren Vermittlung. Jini baut auf Java auf und ist damit überall lauffähig wo eine Java VM existiert.
  • JMS

    Java Management Extension: Java Mmanagement Extensions ist ein Framework und Standard zur Unterstützung des Softwaremanagement, für Überwachung und Konfiguration von komplexen Systemen unter Java einschließlich Hardware, die virtuelle Maschine, Datenhaltung und Netzwerk.
  • JNDI (Java Naming and Directory Interface)

    JNDI beschreibt ein API für verteilte Anwendungen, welches einen Mechanismus anbietet, der es ermöglicht, beim Zugriff auf unterschiedliche Ressourcen lediglich den Namen, aber nicht die genauen Parameter anzugeben. Grundlage des JNDI ist der Naming Service, der definiert, wie logische Namen den entsprechenden Objekten zugeordnet werden.
  • JNI (Java Native Interface)

    Schnittstelle zur Verzahnung von nativem und Java Code. Dient vor allem für Spezialfälle der Java-Programmierung, bei der Plattformunabhängigkeit keine Rolle spielt.
  • Job

    Jobs sind Folgen von Systemkommandos (interpretiert durch eine Kommandoshell), die auch Aufrufe von individuellen Programmen enthalten können. In Jobs können Ablaufbedingungen formuliert werden, über die Abläufe dynamisch gesteuert werden können. Ergebnisse können auch in Variablen abgelegt und von dort wieder abgefragt werden. Jobs können im Dialog (in einer Kommandoshell), d.h synchron oder auch im Batch , ausgeführt werden und auf Wunsch dann auch unbeaufsichtigt ablaufen. (Siehe auch Batch-Datei)
  • JPEG/JPG

    Stark komprimiertes Datenformates für Grafiken und Photos.
  • JSF

    Abkürzung für Java Server Faces. JSF ist ein Framework für die Entwicklung von webbasierte Benutzeroberflächen nach dem MVC-Konzept.
  • JTA

    Java Transaction API: Standardisierte Schnittstelle zum Umgang mit Transaktionen im Zusammenhang mit Technologien wie EJB und JDBC.
  • JTS

    Der Java Transaction Service definiert bei einer Implementierung einer Java Transaction API (JTA) einen entsprechend kompatiblen Transaktionsmanager.
  • JVMDI (Java Virtual Machine Debugging Interface)

    Bestandteil der Java 2 Plattform, dient komplexen Debugging-Aufgaben, wie dem Erstellen eigener Debugger. Das JVMDI basiert auf JNI, das durch native Methoden den direkten Zugriff auf die virtuelle Java-Maschine von Java-Programmen aus erlaubt. Erweitert dadurch die Möglichkeiten der Fehlersuche.
  • Knowledge Management

    Knowledge Management oder Wissens-Management ist ein relativ neues Konzept, nach dem ein Unternehmen zum Erreichen seiner Ziele das vorhandene Wissen in den Vordergrund stellt. Das Wissen wird gesammelt, organisiert, analysiert und gezielt verarbeitet. Das Ziel ist es, die unternehmenseigenen Wissensbestände zu identifizieren und transparent zu machen, geeignete Strukturen zur Nutzung aufzubauen, das Wissen der Organisation weiter zu entwickeln und letztlich das Unternehmen zu einer lernenden Organisation zu machen.
  • LDAP

    LDAP erlaubt die Abfrage und die Modifikation von Informationen eines Verzeichnisdienstes.
  • Legacy Application

    Legacy Applikationen sind Software-Systeme, die unternehmenskritische Funktionen abdecken und schon länger in Betrieb sind, so dass die Programmiersprachen und/oder Betriebssyteme, mit denen sie erstellt wurden bzw. unter denen sie ablaufen, häufig nicht mehr dem Stand der Technik im Unternehmen entsprechen. Aus Gründen des Investitionsschutzes müssen diese Anwendungen aber weiter betrieben werden, wobei sie mit entsprechenden Technologien in die bestehende IT-Infrastruktur integriert werden müssen.
  • Livelink Web Content Management Server

    Der kanadische Hersteller Open Text stellt mit Livelink Web Content Management Server eine Lösung zur Verfügung, die einzelne Bausteine der übernommenen Firmen Gauss Interprise und IXOS Software mit der Collaboration- und Wissens-Management-Plattform Livelink kombiniert. Das Produkt verbindet die existierenden Web-Content-Features der Ixos Obtree C4 mit den Web-Entwicklungswerkzeugen von Gauss VIP Content Manager sowie den Wissens-Management- und Collaboration-Funktionen der Livelink-Software.
  • Location based Service

    UMTS -Handys sind über die Netzwerk-Infrastruktur stets lokalisierbar. Dadurch lassen sich Funktionen anbieten, die den aktuellen Aufenthaltsort des Nutzers berücksichtigen. Beispielsweise lassen sich der nächstgelegene Arzt, das nächste Krankenhaus oder ein Parkplatz auf einem Umgebungsplan darstellen.
  • Logfile

    Eine Logdatei nthält das automatisch geführte Protokoll aller oder bestimmter Aktionen von Prozessen auf einem Computersystem.
  • Lucene

    Lucene ist eine Open-Source-Java-Bibliothek zum Erzeugen und Durchsuchen von Indizes. Mit Hilfe dieser plattformunabhängigen Bibliothek lassen sich in kurzer Zeit Volltextsuchen für beliebige Inhalte erzeugen.
  • MDB

    Message-Driven Beans sind diejenigen Komponenten innerhalb des JEE Frameworks, die EJB-Komponenten für eine asynchrone Kommunikation zugänglich machen.
    Sie werden z.B. häufig für die Kommunikation mit Legacy-Systemen genutzt.
  • Middleware

    Die Middleware liegt, wie der Name schon sagt, zwischen der Anwendungsebene und dem Client in einer n-tier Schichtenarchitektur. Diese Dienste ermöglichen der Anwendung transparent über das Netzwerk Interaktionen mit anderen Anwendungen oder Diensten einzugehen.
  • Migration

    Wechsel oder Ablösung von Anwendungen oder Hardwarekomponenten.
  • Migrationsstrategie

    Mit einer Migrationsstrategie ist ein geplantes und organisiertes Vorgehen gemeint, um eine Softwarelösung (bzw. Hardware) durch eine neue Implementierung abzulösen. Dabei werden Risiken und Alternativen bewertet und Rückfallstrategien entwickelt.
  • Mirror

    Als Mirror bezeichnet man Server, die den gleichen Inhalt haben wie ein anderer Server; er spiegelt sozusagen dessen Inhalt wieder. Dieses Verfahren wird unter anderem auf Servern zur Datensicherung angewandt.
  • NET

    Microsoft .NET bezeichnet eine Software-Plattform zur Entwicklung und Ausführung von Anwendungsprogrammen.
  • Objektorientierte Analyse

    OOA ist eine methodische Vorgehensweise, bei der ein Problembereich im Form von Klassen und Objekten definiert wird. Mit Hilfe der Konzepte des Anwendungsbereichs wird beschrieben, was realisiert werden soll.
  • Objektorientierte Programmierung (OOP)

    OOP ist eine Art der Implementierung, bei der ein System mit Hilfe von Klassen implementiert wird. Bei der Programmausführung entstehen Objekte, die miteinander kommunizieren und die gewünschte Funktionalität bereitstellen.
  • Objektorientiertes Design

    OOD ist eine methodische Vorgehensweise, bei der der Lösungsbereich in Form von Klassen und Objekten definiert wird. Es wird festgelegt, wie ein System implementiert werden soll.
  • ODBC

    ODBC ist eine standardisierte Datenbankschnittstelle, die SQL als Datenbanksprache verwendet.
  • OLAP Online Analytical Processing

    Beschreibt die Datenmodellierung in multidimensionalen Strukturen zur Datenanalyse. Die Daten können bei multidimensionaler Aufbereitung schneller und aussagekräftiger zur Entscheidungsfindung analysiert werden. OLAP erlaubt den permanenten Zugriff auf unterschiedlichste Datenbestände und -quellen eines Unternehmens und bietet damit die Möglichkeit, Unternehmensdaten aus verschiedenen Sichtweisen multidimensional zu Was-wäre-Wenn-Szenarien darzustellen, Geschäftsprozesse zu verdeutlichen und kritische Aspekte zu berücksichtigen. Typische Anwendungen sind Management-Informations-Systeme in Bereichen wie Marketing, Vertrieb, Kundenservice, Personal, Einkauf oder Logistik.
  • Open Source

    Software, welche im Quellcode vorliegt und ohne Lizenzgebühren eingesetzt werden kann, wird als Open Source Software bezeichnet.
  • Page Rank

    PageRank ist der Markenname für die Technologie, mit der die Suchmaschine Google die Relevanz einer Webseite bewertet.

    Der von Google ermittelte PageRank einer Seite entscheidet größtenteils darüber, in welcher Reihenfolge die gefundenen Webseiten bei der Google-Suche aufgelistet werden.
  • Page View

    Hiermit wird angegeben, wie viele komplette Seitenaufrufe stattgefunden haben.
  • PHP

    Fortgeschrittene Skriptsprache für die Erstellung dynamischer Websites.
  • Replikation

    Unter Replikation von Datenbanken versteht man das Abgleichen verschiedener Instanzen einer Datenbank.
  • Scrum

    Scrum ist ein Rahmenwerk zur agilen Entwicklung komplexer Software.
  • Simple Object Access Protocol (SOAP)

    SOAP ist ein Protokoll der Darstellungsschicht für den Austausch von Informationen in verteilten Systemen wie dem Internet. Durch SOAP wird die Basis für Web Services gelegt, die in unterschiedlichen Ausprägungen von verschiedenen Herstellern angeboten werden.
  • Single SignOn (SSO)

    Mit Single Sign-On weist sich der Benutzer nur einmal aus und kann sich danach an allen Systemen anmelden, die Teil der Single-Sign-On-Umgebung sind.
  • Skript

    Ein Satz von Befehlen, der in einer interpretierten Sprache geschrieben wird, um bestimmte Anwendungsaufgaben zu automatisieren. Gelegentlich wird auch der Begriff Szenario verwendet.
  • Systemintegration

    Unter Systemintegration versteht man die technische Verbindung verschiedener Systemwelten (Hard- und/oder Software unterschiedlicher Herkunft) eines Unternehmens. Ziel ist es, stabile, sichere und hochverfügbare Systemlandschaften zur optimalen Nutzung aller verfügbaren Ressourcen zu schaffen.
  • Transaktion

    Eine Transaktion besteht aus mehreren logisch zusammenhängenden Einzelaktionen die ausgeführt werden. Eine erfolgreiche Transaktion erhält die Datenintegrität (Einhaltung der Menge aller Integritätsbedingungen).
  • Unicode

    Ein Zeichensatz-Standard aus 16-Bit-Zeichen. Unicode verwendet für die Darstellung eines Zeichens zwei Byte und kann auf diese Weise fast alle Schriftsprachen der Welt mittels eines einzigen Zeichensatzes darstellen.
  • W3C

    Das World Wide Web Consortium oder kurz W3C ist das zentrale Entscheidungsgremium für Standards im World Wide Web. Es arbeitet auf ehrenamtlicher Basis, aber mittlerweile sind viele Firmenvertreter daran beteiligt. Das W3C entscheidet zum Beispiel über Erweiterungen des HTML-Standards.
  • Web Frontend

    Mit Web Frontend wird der Teil einer Internet-Anwendung bezeichnet, der für den Benutzer über seinen Internet-Browser sichtbar ist. Im Gegensatz zu klassischen Clientsprogrammen, sind keine Installationen auf dem Client Rechner notwendig.
  • Web Services

    Bei diesen Web-Diensten handelt es sich um verteilte Software-Lösungen, die im Internet zur Anwendung kommen und dort auf XML -Daten zugreifen.
  • Website

    Bezeichnet die Gesamtheit aller Elemente und Funktionen, die über eine Webadresse erreicht werden können.
  • XML

    Die eXtensible Markup Language ist eine standardisierte Auszeichnungssprache zur strukturierten Beschreibung von Informationen in Dokumenten.